Offene Flanke HIntertür
Zwei Mel­dun­gen sorg­ten bei so man­chem Bür­ger gegen Jah­res­en­de schein­bar für Erleich­te­rung: Zum einen nahm die Poli­zei Anfang Dezem­ber die Hin­ter­män­ner der­je­ni­gen Ban­den fest, die für rund 20 % der Ein­brü­che in Deutsch­land inner­halb eines Jah­res ver­ant­wort­lich sein sol­len. Zum ande­ren ver­mel­den die Sta­tis­ti­ken, dass die abso­lu­te Anzahl an Ein­brü­chen im Land 2017 erst­mals rück­läu­fig sei. Fest­zu­hal­ten ist jedoch auch, dass eine Ver­hin­de­rung von Ein­brü­chen nie ganz flä­chen­de­ckend gesche­hen kann, und die „Bran­che“ lei­der immer wie­der neue Nach­wuchs­kräf­te fin­det. Dage­gen müs­sen Sie sich wapp­nen.
Verdächtiges Paket
Ver­gan­ge­nen Frei­tag wur­de das Sicher­heits­kon­zept für den Weih­nachts­markt in Pots­dam auf eine erns­te Pro­be gestellt. Die Poli­zei sperr­te den Markt und Tei­le der Innen­stadt ab, da man ein ver­däch­ti­ges Paket in der Nähe gefun­den hat­te. Die­ses erwies sich als Spreng­satz, der nach ers­ten Ermitt­lun­gen an eine Geschäfts­adres­se in der Nähe gerich­tet war. Einer der Mit­ar­bei­ter hat­te die Sen­dung geöff­net und dar­in Dräh­te und Tech­nik ent­deckt. Durch die Ver­bin­dung mit dem eva­ku­ier­ten Weih­nachts­markt erhielt der Erpres­ser nun eine enor­me Auf­merk­sam­keit. Uwe Gers­ten­berg mit einer kur­zen Ein­schät­zung der Lage, ins­be­son­de­re zur Erken­nung von Paket- und Brief­bom­ben.
Ende Sep­tem­ber zog eine in Süd­deutsch­land aus­ge­hen­de Straf­tat wei­te Tei­le der Öffent­lich­keit in ihren Bann. Ein Erpres­ser errang durch die Dro­hung, in Super­märk­ten wahl­los Lebens­mit­tel ver­gif­ten zu wol­len, hohe Auf­merk­sam­keit. All­zu oft kom­men sol­che Mel­dun­gen nicht auf, aber wenn, kann jeder davon betrof­fen sein. Wie die Täter vor­ge­hen, was die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den unter­neh­men kön­nen und wie man sich als Kon­su­ment in so einer Lage schützt, lesen Sie in die­sem Bei­trag.
Anzeigetafel mit IT Störung
Eine welt­weit durch­ge­führ­te Cyber­at­ta­cke setzt seit ver­gan­ge­ner Woche vor­ran­gig Unter­neh­mens­rech­nern zu. Die Schad­soft­ware Wan­na Cry for­dert User unter der Andro­hung ver­hee­ren­der Daten­ver­lus­te auf, einen Betrag in der Kryp­towähr­unf Bit­coin zu zah­len und so sei­ne Daten wie­der­zu­be­kom­men. Der Angriff war selbst­re­dend nicht der ers­te sei­ner Art, jedoch über­trifft in Aus­maß und Wir­kung vie­le Vor­gän­ger­at­ta­cken. War­um der Angriff so schwer­wie­gend ist.