Gründer von Future Safe House, Innenminister Reul

Die deut­sche Wirt­schaft sieht sich bereits seit Anbruch des neu­en Jahr­tau­sends einer stei­gen­den Anzahl an Bedro­hun­gen aus­ge­setzt. Unter­neh­men wer­den mit Hil­fe von Tele­me­di­en aus­spio­niert, mit Ver­leum­dun­gen zu rui­nie­ren ver­sucht, oder auch nach wie vor in „klas­si­scher Form“ durch Ein­bruch oder Van­da­lis­mus geschä­digt.

Lan­ge gab es kei­ne Insti­tu­ti­on, die auf all die­se Bedro­hun­gen eine Ant­wort geben konn­te – bis jetzt. Das neu gegrün­de­te Future Safe House kom­bi­niert neus­te Tech­no­lo­gi­en, Exper­ten­wis­sen und ein Netz­werk, mit Hil­fe derer die Her­aus­for­de­run­gen an Sicher­heit neu gedacht und bewäl­tigt wer­den kön­nen.

Nachbarschaftswache oder Bürgerwehr - Schutz in der Nacht

Wenn der Poli­zei vie­ler­orts die Ein­satz­kräf­te schwin­den, droht ihr das Gewalt­mo­no­pol zu ent­glei­ten — vor allem in Angst­räu­men und in der Dun­kel­heit. Wer schwingt sich jedoch in die­sen Sze­na­ri­en zu den neu­en „Her­ren der Nacht“ auf? Wel­che damit ver­bun­de­nen Gefah­ren erge­ben sich dar­aus? Die­se Fra­ge stel­len sich vie­le Bür­ger in Deutsch­land — nicht nur im länd­li­chen, son­dern zuneh­mend auch im urba­nen Raum. Sicher­heits­ex­per­te Uwe Gers­ten­berg von con­sul­ting plus geht die­sen Sor­gen auf den Grund.

Personenschützerin

Zur­zeit besteht eine hohe Nach­fra­ge an Per­so­nen­schüt­ze­rin­nen. Dies ver­hielt sich noch vor ein paar Jah­ren ganz anders. Die Bran­che war lan­ge Zeit stark von Män­nern domi­niert und Frau­en hat­ten eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le. Doch mitt­ler­wei­le sieht das anders aus. Im ver­gan­ge­nen Jahr­zehnt stieg die Zahl der weib­li­chen Per­so­nen­schüt­zer um ein Zehn­fa­ches an.

Wor­auf ist das Umden­ken in der Bran­che zurück­zu­füh­ren und in wel­chen Punk­ten kön­nen die Per­so­nen­schüt­ze­rin­nen ihre männ­li­chen Kol­le­gen abhän­gen?

Rückgang der Einbrüche

Auch im ver­gan­ge­nen Jahr sind die Ein­bruchs­zah­len erneut gesun­ken, nach­dem sie von 2008 bis 2015 jähr­lich ange­stie­gen sind. Im Jahr 2018 konn­te erneut ein Tief­stand – mit 97.504 Fäl­len bun­des­weit – ver­zeich­net wer­den. Dem­nach ist die Anzahl der Ein­brü­che im Ver­gleich zum Vor­jahr um 16,3 Pro­zent gesun­ken. Der höchs­te pro­zen­tua­le Rück­gang konn­te in den Län­dern Bre­men, Nord­rhein-West­fa­len und Ham­burg erfasst wer­den. Nur im Saar­land und Sach­sen-Anhalt stieg die Anzahl der Ein­brü­che.

Sicherheit am Bahngleis

Ob der tra­gi­sche Todes­fall am Frank­fur­ter Bahn­hof Ende Juli 2019 oder die immer wie­der­keh­ren­den „U‑Bahn-Schub­ser“, lei­der kommt es auch an den Bahn­glei­sen zu töd­li­chen Unfäl­len oder Straf­ta­ten mit Todes­fol­ge. Bei den Berich­ten in den Medi­en stellt sich die Fra­ge: Wie soll­ten sich die Rei­sen­den und Pend­ler ver­hal­ten, um sicher zu sein?